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// Der Stielstich

Mittwoch, 14. Mai 2014

Lerne den Stielstich

Wenn du einen Stich suchst der besonders schön für Kurven und Schnörksel geeignet ist wird dir der
Stielstich besonders zusagen!

Neben dem pixeligen Kreuzstich gibt es ja auch noch die Stickerei (enlg. embroidery). Hier braucht man meistens gar keinen Zählstoff sondern einfach nur Linien die man dann entlang stickt. So kann man mit manchen Stickarten schöne Kurven, Linien oder Formen sticken, die so ganz anders als die Kreuz-für-Kreuz-Art des Kreuzstichs sind.


Für den Stielstich habe ich einen Stoff (hier Jeans) vorbereitet auf dem ich schon mal was gezeichnet habe. Das einfach in einen Stickrahmen einspannen und los gehts.
Theoretisch kann man hier auf friehändig sticken. Geschmackssache!

Ich stelle euch hier 2 Methoden für den Stielstich vor:

1) Die schnelle Methode - ist am öftersten verbreitet und geht am schnellesten.
2) Die kompaktere Methode - so sticke ich am liebsten. eher umständlicher aber das Ergebnis lässt sich     sehen!

Der Stielstich ist besonders für Kurven, weiche Rundungen oder ähnlich flexible Linien geeignet. Versuch doch mal deinen Namen damit zu sticken.

Anleitung


1) Schnell, bitte!


Du willst den Stich also schnell hinter dich bringen? So geht der übliche Stielstich, der noch dazu recht schnell von Hand geht.
Dieser Stich wird rückwärts gestickt. Du drehst also die Nadel um beim sticken.

1) Du stichst von hinten in den Stoff drehst dann die Nadel um und stichst in den Stoff und machst einen Stich Richtung zurück zum Anfang und kommst knapp bei der vorherigen Einstichsstelle wieder raus.

1) 
2)

2) Nadel rausziehen. Vorsichtig sein, dass du nicht in die Schlaufe einstichst, die sich bildet. Wieder nach dem vorherigen Schema sticken. Also bei A kommt die Nadel raus dann drehst du die Nadel um stichst in B Richtung A ein und kommst mit der Nadel wieder knapp und ganz bei A wieder raus.

3) Fertig!




2) Probieren wirs mal anders!


Durch Zufall habe ich den Stich mal "falsch" gestickt und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Stich kommt kompakter heraus und mir kommt vor man arbeitet kontrollierter, aber probiere einfach für dich aus was zu dir passt.
Bei diesem Stich stickt man einfach gerade aus.

1) Wir machen einen normalen Stich. Also Nadel durchziehen und ein paar mm weiter wieder in den Stoff einstechen.

2) Jetzt ist die Nadel auf der Hinterseite des Stoffs. Schieb die Schlaufe auf der für dich sichtbaren Seite mit dem Finger auf die Seite. Jetzt steche mit der Nadel ca. bei der Mitte der Schlaufe durch den Stoff.


2)
3) 
3) Wir versuchen jetzt wieder einen Stich nach vorne zu machen. Die Stichlängen sollten möglichst gleich bleiben, damit das Stück später gleichmäßig aussieht.

4) 
Unterschied der Stichmethoden
Links die kompakte
Rechts die schnelle


Der Unterschied zwischen den beiden Methoden


Die erste Methode wird, wie erwähnt, rückwärts gestickt. Wir drehen die Nadel beim Sitcken um.
Weiters sind die Stiche knapp beieinander. Du stichst immer knapp neben einer Einstichsstelle ein. Die Stiche sehen hier meist etwas länger aus.

Die zweite Methode wird geradeaus gestickt. Kein Nadel umdrehen also. Du stickst immer von der Mitte der Schlaufe weg und musst mit dem Finger immer dazu die Schlaufe wegdrücken um nicht durchzustechen. Etwas umständlicher also. Die Stiche sehen hier dafür kompakter aus und man kommt sehr gut durch Kurven.


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